Die besten Diabetes-Bücher

Die besten Diabetes Bücher

In den vergangenen Jahren habe ich meine Leidenschaft für das Lesen wieder entdeckt. Als Kind und Jugendliche war ich eine absolute Leseratte, doch irgendwann kam mir der Spaß daran abhanden. Mittlerweile verbringe ich glücklicherweise wieder einen Großteil meiner Freizeit mit meiner Nase zwischen den Blättern. Auch zum Thema Diabetes lese ich immer wieder gern. Und immer öfter erreichen mich Fragen nach meinen Lieblingsbüchern zum Thema Diabetes. Daher möchte ich euch heute die besten Diabetes-Bücher aus meinem Regal vorstellen.

Ein paar Worte vorab: Viele dieser Bücher sind bisher leider nur auf Englisch verfügbar. Ich wünschte, es gäbe für alle eine Übersetzung. Leider ist das nicht immer der Fall. In meinen Augen lohnt sich das Lesen dennoch, auch wenn es dadurch schwieriger wird. Ein kleiner Tipp: Manche eBook-Reader bieten eine Funktion, durch die man direkt beim Lesen bestimmte Worte nachschlagen kann. Ich persönlich lese sehr viel auf Englisch und nutze die Funktion immer wieder gern. Trotzdem kann ich natürlich verstehen, dass das Lesen auf Englisch nicht für alle möglich ist. Gut, dass es auch auf Deutsch tolle Diabetes-Bücher gibt!

Die besten Diabetes Bücher

Im Folgenden kommt nun also eine Auswahl der Diabetes-Bücher, die mir besonders gut gefallen haben. Habt ihr diese auch schon gelesen? Oder was könnt ihr noch empfehlen? Ich bin wie immer für Feedback und Tipps dankbar!

Die absolute Diabetes-Bibel: Think Like A Pancreas: A Practical Guide to Managing Diabetes with Insulin* von Gary Scheiner (Englisch)

Die_Besten_Diabetes_Bücher

Wenn ich irgendein Buch zum Thema Diabetes als Bibel beschreiben müsste, dann auf jeden Fall „Think Like A Pancreas“ von Gary Scheiner. Allein der Titel bringt es auf den Punkt. Das Leben mit Diabetes ist eben mehr als nur das Spritzen von Insulin. Wir ersetzen die Funktionen eines Organs und das ist manchmal ganz schön komplex.

Das Buch ist eine tolle Einführung in das Leben mit Diabetes und auch ein sehr gutes Nachschlagewerk, wenn ich mir einen bestimmten Aspekt noch einmal vor Augen führen will. Auch nach Jahren greife ich immer und immer wieder zu diesem Buch. Es erklärt die Prozesse im Körper – und in unseren Köpfen sehr anschaulich und verständlich. Pflichtlektüre – insbesondere für medizinisches Fachpersonal im Bereich Diabetes.

Ein kleiner Hinweis: Als Urlaubslektüre ist „Think Like A Pancreas“ nicht unbedingt geeignet. Mit dem Kapitel zu Folgeschäden habe ich mir erfolgreich die Stimmung im Kalifornien-Urlaub ruiniert und das Buch fortan monatelang nicht mehr angerührt. Auf Reisen lese ich also lieber andere Bücher – in ruhigen Stunden daheim war das Buch hingegen wahnsinnig hilfreich.

Im Mai 2020 brachte Gary Scheiner eine brandneue Ausgabe heraus. Meiner Meinung nach lohnt sich bei solchen Büchern immer auch der Blick auf’s Herausgabedatum. Bei den älteren Versionen lassen sich zwar ein paar Euro sparen. Allerdings gibt es in den neueren Versionen auch hilfreiche Hinweise zu neuen Technologien und Behandlungsmethoden wie aktuellen Insulinpumpen und CGMs. Deshalb habe ich mir die neue Version nun auch bestellt und bin sehr gespannt auf das Update!

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Das Standardwerk zur Nutzung von Diabetes-Technologie: CGM- und Insulinpumpenfibel – Oder: Bei Dir piept’s ja!* von Ulrike Thurm und Bernhard Gehr (Deutsch)

Wenn es um Diabetes-Technik geht, dann gibt in Deutschland eine Frau den Ton an: Ulrike Thurm. Ich habe das Glück, dass sie unter anderem auch in meiner Diabetes-Praxis als Diabetesberaterin tätig ist und ich sie auf ganz offiziellem Wege ausquetschen kann. Gemeinsam mit Bernhard Gehr hat sie die CGM- und Insulinpumpenfibel geschrieben, die ich wirklich allen ans Herz legen kann, die ein CGM oder eine Pumpe nutzen oder nutzen wollen.

Im vergangenen Jahr ist eine aktualisierte Version des Buches herausgegeben worden, die auch einige Seiten zum Thema DIY Loop beinhaltet. Die beiden Autor*innen sind also wirklich stets am Zahn der Zeit.

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Hilfreiche Diabetes Tipps & Tricks: Bright Spots & Landmines: The Diabetes Guide I Wish Someone Had Handed Me* von Adam Brown (Englisch)

Adam Brown lebt selbst seit vielen Jahren mit Diabetes und liefert in seiner Kolumne „Adam’s Corner“ auf der Plattform DiaTribe immer wieder hilfreiche Tipps und Tricks zum Leben mit Diabetes. In seinem Buch fasst er die größten Lichtblicke (Bright Spots) und Fehlerquellen (Landminen / Landmines) zusammen. (Sorry, aber der Titel ist in meinen Augen überhaupt nicht gelungen!)

Auch wenn ich Adam nicht in allen Punkten zustimme, habe ich in seinem Buch sehr hilfreiche Tipps gefunden. Mir gefällt sein Ansatz, den Diabetes auch nach Jahren noch positiv als Herausforderung zu sehen. Auf dem Weg zur Optimierung sollten wir uns nicht im Perfektionismus verlieren, aber von Adam können wir sicherlich einiges lernen! Ich hatte bereits einige Male die Gelegenheit mit Adam zu sprechen und er hat’s wirklich drauf. Hut ab!

Das Buch gibt es in digitaler Form übrigens auch auf Spendenbasis direkt bei DiaTribe oder als Taschenbuch für wenig Geld bei Amazon*.

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Die packende Story der Entdeckung des Insulins: Breakthrough: Elizabeth Hughes, the Discovery of Insulin, and the Making of a Medical Miracle“ von Thea Cooper & Arthur Ainsberg* (Englisch)

Oben habe ich erwähnt, dass „Think Like A Pancreas“ keine passende Urlaubslektüre ist. Wenn ihr eine wirklich spannende Geschichte als Strandlektüre sucht, dann kann ich euch „Breakthrough“ absolut empfehlen. Es geht um nichts anderes als die Entdeckung des Insulins!

Zugegeben, die Autor*innen haben sich ein paar künstlerische Freiheiten genommen. Sie übertreiben, emotionalisieren und sensationalisieren die Geschichte ein klein wenig – aber es ist eine tolle Story und durch diesen Schreibstil wollte ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen.

Im Zentrum der Geschichte stehen zwei Hauptfiguren: Zum einen Elizabeth Hughes, die junge Tochter eines hochrangigen Amerikanischen Politikers, die an Diabetes Typ 1 erkrankt. Wir schreiben das Jahr 1919 und diese Diagnose gleicht einem Todesurteil. Und zum anderen verfolgen wir die Geschichte von Frederick Banting – dem Mann, der Elizabeth letzten Endes das Leben rettet. Denn er ist der Entdecker des Insulins. Durch diese beiden Charaktere wird die Geschichte zu einem spannenden Wettlauf mit der Zeit.

Bevor ich dieses Buch las, kannte ich die Personen und zeitlichen Abläufe bereits grob. Aber es ist etwas ganz anderes, die historischen Fakten als lebhafte Personen und Geschichten zu erleben. Besonders spannend fand ich, wie sehr es im Forschungs-Team um Frederick Banting gekracht hat! Tatsächlich gibt es kein einziges Foto, auf dem Banting, Best, Collip und McLeod gemeinsam zu sehen sind. Die Herrschaften konnten sich teils auf den Tod nicht ausstehen.

Die Erzählungen führten mir ganz deutlich vor Augen, wie viel hätte schief gehen können. Doch die Alternative war unerträglich. Im Buch erfahren wir nämlich auch von Frederick Allen, der mit einer unglaublich strengen Diabetes-Diät („Starvation Diet“ = Hungerkur) das Leben seiner Patient*innen, wie auch von Elizabeth Hughes, zwar verlängern konnte, aber auf oft qualvolle Weise.

Sehr berührend war außerdem, zu lesen, wie viele Tiere im Labor ihr Leben geben mussten. Ein Zitat ist mir dabei besonders im Kopf hängen geblieben: „It seemed to him [Banting] that the dogs were the only civilized creatures on the insulin discovery team and the humans tested them more humanely than they treated each other. Now he had killed the best of the best. How much more sacrifice could possibly be required to bring this inkling of an idea into practical use?“.

Meine Begeisterung für dieses Buch ist wirklich groß. Durch die diversen Ausschmückungen, die nicht immer historisch belegt sind, wird aus einem Geschichtsbuch ein spannender Roman – nicht nur für Menschen mit Diabetes.

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Wenn die Weltreise durch die Diagnose „Diabetes“ unterbrochen wird: The Insulin Express: One Backpack, Five Continents, and the Diabetes Diagnosis That Changed Everything von Oren Lieberman* (Englisch)

John Lennon schrieb: „Das Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen“. Genau so ist es mit dem Diabetes – er kommt einfach irgendwann ungebeten in unser Leben und verändert es für immer. Oren Lieberman ist Journalist und war in mitten einer einjährigen Weltreise. Er befand sich in Nepal, als ihn die Symptome plagten, die wir alle kennen: Müdigkeit, Gewichtsverlust, Harndrang. Auf dem langen Weg zur Diagnose hätte der unerkannte Diabetes ihn fast das Leben gekostet. Er hat glücklicherweise überlebt, allerdings wurden seine Reisepläne ordentlich durcheinander gebracht.

In „The Insulin Express“ berichtet er auf spannende Weise von seinen Erlebnissen. Ich habe das Buch quasi ohne Pause an einem Tag durchgelesen. Letztes Jahr konnte ich Oren außerdem auf einer Veranstaltung kennenlernen und zu seinen Abenteuern befragen. Ein wirklich beeindruckender Mensch!

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Geschichten aus dem echten Leben mit Diabetes: In guten wie in schlechten Werten: Was das Leben mit Diabetes für Familien & Paare bedeutet* von Antje Thiel (Deutsch)

Antje ist Medizinjournalistin und Diabetes-Bloggerin. Hoffentlich kennt ihr bereits ihren Blog „Süß, Happy und Fit“ – wenn nicht, dann kennt ihr ihn jetzt! 😉 Es passiert nicht alle Tage, dass innerhalb der Community Bücher erscheinen, die die Perspektive der Menschen, die mit Diabetes leben, ergreifen. Daher habe ich mich umso mehr gefreut, als Antjes Buch veröffentlicht wurde und der Kirchheim-Verlag mir ein Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Was soll ich sagen? Ich habe das Buch an einem Sommertag komplett durchgelesen. Antje beschreibt verschiedene Menschen, Paare und Familien, die mit Diabetes leben. In manchen Stories habe ich mich direkt wiedergefunden, andere haben mich zum Staunen gebracht oder einfach nur gerührt. Mein Lieblings-Portrait ist das von Mandys Familie, die ihr bestimmt vom Diabetes-Mütter-Blog „Kinder mit Typ 1“ kennt. Rundum ist „In guten wie in schlechten Werten“ ein wirklich gelungenes Buch!

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Inspiration Pur: We can, want and dare… and we have Type 1 Diabetes von Anna Sjöberg & Sofia Larsson-Stern* (Englisch)

Anna Sjöberg ist die Frau hinter dem schwedischen Diabetes-Kleidungslabel AnnaPS. Gemeinsam mit der Diabetes-Bloggerin Sofia Larsson-Stern hat sie in „We can, want and dare … and we have Type 1 Diabetes“ verschiedene inspirierende Menschen mit Typ 1 Diabetes aus der ganzen Welt portraitiert. Mit dabei sind zum Beispiel meine Lieblings-Bloggerin Renza Scibilia aus Australien und Bastian Hauck aus Deutschland. Ich kenne sowohl Anna, als auch Sofia und bin so froh, dass sie dieses Projekt auf die Beine gestellt haben. Denn das Buch ist Inspiration pur!

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Ein einfühlsames, hilfreiches Buch zu einem wichtigen Thema: Diabetes Burnout: What to Do When You Can’t Take It Anymore* von William Polonsky (Englisch)

Leider wird in Diabetes-Schulungen bis heute relativ wenig über den Zusammenhang zwischen Diabetes und unserer Psyche gesprochen. Den Begriff „Diabetes Burnout“ haben dabei viele Menschen mit Diabetes überhaupt noch nie gehört. Dabei ist Diabetes ein Vollzeit-Job, auf den wir uns nie beworben haben, von dem wir aber auch nie Urlaub nehmen können. Dass wir im Laufe unseres Lebens mit Diabetes schwere Phasen, Motivationslöcher und eben einen Diabetes-Burnout erleben, ist also nicht unwahrscheinlich.

Umso wichtiger, dass es ein umfassendes Buch zum Thema gibt. Ich habe mich in so vielen Zeilen direkt wieder gefunden und das Buch gab mir wirklich Hoffnung. Vor einiger Zeit habe ich Dr. Polonsky nach einem Kongress-Vortrag wie ein kleiner Superfan abgefangen und mich von Herzen bei ihm für dieses tolle Buch bedankt. Er gab direkt zu, dass er eigentlich dringend eine aktualisierte Ausgabe veröffentlichen sollte, da die aktuelle Version wohl von 1999 ist. Daher ist das Buch zum einen manchmal etwas veraltet und zum anderen nicht immer leicht zu bekommen. Irgendeine, wenn auch gebrauchte, Ausgabe gibt es aber doch immer. Ich finde so oder so, dass sich dieses Buch absolut lohnt!

Hier gibt es außerdem ein aktuelles Interview mit Dr. Polonsky.

Solltet ihr das Buch nicht auftreiben können, oder falls ihr zusätzlich noch etwas Praktischeres zum Thema Diabetes Burnout lesen wollt, kann ich euch das Buch „Dealing with Diabetes Burnout: How to Recharge and Get Back on Track When You Feel Frustrated and Overwhelmed Living with Diabetes“ von Ginger Vieira* empfehlen. Es ist wie eine Art Workbook und ist super, wenn man sich tatsächlich in einer Art Burnout-Phase befindet. Im Zweifel ist das Buch von Dr. Polonsky meiner Meinung nach aber besser.

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Weitere Buchtipps

Und weil ich nunmal gerne lese, habe ich neben den genannten besten Diabetes-Büchern noch ein paar weitere Tipps für euch:

Wer sich mit dem Thema DIY Closed Loop auseinander setzen möchte, wird im Buch „Automated Insulin Delivery: How artificial pancreas “closed loop” systems can aid you in living with diabetes“ von Dana Lewis defintiv fündig. Dana jat das erste “Do-It-Yourself Pancreas System” (#DIYPS) gebaut und ist Gründerin des Open Source Artificial Pancreas System Movement (#OpenAPS). Noch Fragen? 🙂

Das Buch „Invisible: How Young Women with Serious Health Issues Navigate Work, Relationships, and the Pressure to Seem Just Fine“ von Michele Lent Hirsch* handelt zwar nicht direkt von Diabetes, aber von einer Vielzahl von chronischen Krankheiten. Der Titel sagt eigentlich alles über die Situationen, die Michele Lent Hirsch untersucht. Es werden viele wissenschaftliche Studien genannt, aber auch persönliche Erzählungen verschiedener Menschen und Situationen. Sehr interessant!

Auch wenn der Titel anderes vermuten lässt – das Buch „Let’s Explore Diabetes With Owls“ bzw. „Sprechen wir über Eulen – und Diabetes“ von David Sedaris* hat rein gar nichts mit Diabetes zu tun. Ich wusste das glücklicherweise vorher und habe schon einiges von Sedaris gelesen. Diabetes hin oder her – das Buch ist grandios und bei seiner Geschichte zu seiner Darmspiegelung habe ich Tränen gelacht.

Ein Buch, das ich dieses Jahr ganz fest in mein Herz geschlossen habe, ist „Das Holländerhaus“ von Ann Patchett*. Es geht um die Geschwister Danny und Maeve, deren Lebensgeschichte begleitet wird. Maeve bekommt in ihrer Jugend Typ 1 Diabetes und die Krankheit wird immer mal wieder aufgegriffen. Der Diabetes spielt keine Hauptrolle, aber ist hier und da Teil der Geschichte. Ich hätte das Buch auch ohne den Diabetes geliebt, aber so liebe ich es umso mehr!

Skepsis vor übertriebenen Wunderheilern mit Gottkomplex

Das waren nun die besten Diabetes-Bücher, die sich in meinem Buchregal finden. Doch es gibt auch einige Bücher, bei denen meine Alarmglocken schellen. Denn wer nach Büchern zu Thema Diabetes sucht, findet oftmals auch Bücher, die DEN besten, einzigen, unglaublichen Weg beschreiben, den Diabetes zu bändigen oder gar zu heilen. Der Klassiker darunter ist sicherlich „Dr. Bernstein’s Diabetes Solution: The Complete Guide to Achieving Normal Blood Sugars“ von Dr. Richard Bernstein. Hier wird eine extreme Low-Carb-High-Fat-Ernährung als DER Weg für die Diabetes-Therapie vorgeschlagen.

Eine neuere „Sensation“ ähnlicher Art ist „Mastering Diabetes: The Revolutionary Method to Reverse Insulin Resistance Permanently in Type 1, Type 1.5, Type 2, Prediabetes, and Gestational Diabetes“ von Cyrus Khambatta und Robby Barbaro. Die beiden vertreten die gegenteilige These und schwören auf eine Ernährung mit wenig Fett, dafür mit vielen pflanzlichen Kohlenhydraten. Von diesem Buch wurde mir ein Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt.

Ich habe beide Bücher nur überflogen und muss sagen, dass ich bei Büchern und Ernährungsprogrammen dieser Art außerordentlich skeptisch bin. Ich finde es mehr als schwierig, ein Konzept als „das eine“ anzupreisen und solch überhöhte Erwartungen zu kreieren. Viele der Autor*innen solcher Bücher scheinen einen mittelgroßen Gott-Komplex zu pflegen und tatsächlich werden sie vielerorts auch so von ihren Jünger*innen angepriesen.

Ich bin natürlich die letzte, die jemandem etwas schlecht reden möchte, das ihm*ihr im Leben mit Diabetes hilft. ABER: Das Risiko, eine Essstörung zu entwickeln, ist für Menschen mit Diabetes ohnehin signifikant erhöht. Sich dann auch noch einer strengen Ernährungsform zu verschreiben, halte ich persönlich für riskant. Noch dazu ist es in meinen Augen nicht nötig, denn auch mit einer „normalen“, ausgewogenen Ernährung ohne Verbote und Gebote können gesunde Blutzuckerwerte erreicht werden. Am Ende des Tages entscheiden wir aber natürlich selbst, welche Bücher wir lesen und wie wir unseren Lebensalltag mit Diabetes gestalten. Meine Skepsis zu dieser Art von Diabetes-Büchern wollte ich euch aber nicht vorenthalten. 😉

Welches sind eurer Meinung nach die besten Diabetes-Bücher?

Meine Liste der besten Diabetes-Bücher ist in keiner Weise vollständig – deshalb bin ich gespannt, welche Bücher zum Thema Diabetes euch gefallen haben (und auch welche nicht)! Lasst es mich gerne wissen. Ich freue mich, von euch zu hören!

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