ABOUT

Hi there! I’m Steffi, 27, and I live with type 1 diabetes (T1D). I live in Berlin, Germany, and I love traveling, good tv shows and cupcakes. And in the past year I’ve learned to love blogging, too! 🙂

About eight years ago, my pancreas quit without notice, leaving me with the full time job of regulating my blood glucose levels. Type 1 Diabetes is an autoimmune disease which causes the body to attack its own insulin-producing beta cells within the pancreas. Its cause is still unknown and there is currently no cure. It is a lifelong condition that millions have to deal with. But we can still lead fulfilling, happy lives. I have decided to write this blog to show what one life out of many with this condition looks like. I hope you enjoy it! 🙂


Hallo zusammen! Ich bin Steffi, 27, und lebe mit Typ 1 Diabetes (T1D). Damit bin ich nicht alleine, sondern in guter Gesellschaft von etwa 300.000 weiteren Menschen in Deutschland, die sich auch mit dem T1D-Monster rumschlagen. Ich habe mich entschlossen diesen Blog zu schreiben, um zu zeigen, wie das Leben von 1 aus 300.000 aussieht.

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Im Juni 2009, vor etwa acht Jahren, hat meine Bauchspeicheldrüse fristlos gekündigt. Plötzlich hatte ich einen neuen Vollzeitjob und durfte mich fortan selbst um meinen Blutzuckerspiegel kümmern. Diabetes Mellitus Typ 1 ist eine bisher nicht heilbare Autoimmunkrankheit, deren Ursache bis heute nicht geklärt ist. Der Körper greift seine eigenen Inselzellen an, bis diese aufhören, das Hormon Insulin zu produzieren. Dieses ist jedoch notwendig, um die Energie, die wir über unsere Nahrung aufnehmen, aus dem Blut in die Körperzellen zu transportieren. Ohne Insulin gerät der Blutzuckerspiegel aus den Fugen und die Energie kommt nicht dort an, wo sie gebraucht wird. Dies kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. Deshalb muss ich mehrmals täglich meinen Blutzucker messen und Insulin spritzen. Doch dabei bleibt es nicht. Ich muss mich konstant mit mir selbst und meinem eigenen Körper beschäftigen. Kohlenhydrate, Fette und Proteine schätzen. Rechnen. Mich immer wieder selbst kontrollieren. Immer wieder triumphieren, immer wieder scheitern. An Folgeschäden denken. Folgeschäden verdrängen. Die Zeichen erkennen, die mein Körper mir gibt. Und ganz nebenbei noch an all die Dinge denken, die meinen Blutzuckerspiegel sonst noch beeinflussen, wie etwa Sport, Stress oder ganz einfach das Leben.

Was ich so zum Überleben brauche … 😉

Das klingt erstmal schrecklich, und ich finde es auch nicht besonders cool. Aber die heutige moderne Therapie ermöglicht mir ein volles und glückliches Leben. Das bedeutet nicht, dass ich wild darauf bin, mir in die Finger zu pieksen und mich mit Nadeln zu stechen, oder dass ich all den medizinischen Krempel in meiner Wohnung und in jeder einzelnen Handtasche toll finde. Ehrlich gesagt habe ich lange Zeit den bloßen Anblick meines Messgerätes verabscheut. Dies war nicht ich, nicht meine Krankheit. Ich hab sie mir nie ausgesucht. Doch nach und nach habe mir den Diabetes zu eigen gemacht und begonnen, ihn zu akzeptieren. Nicht als mein Leben, sondern als ein Teil des Mosaiks, das mein Leben ausmacht. Ich habe den Diabetes aufgepeppt, mir hübsches Equipment zugelegt und Cupcakes drauf geklebt. PEP ME UP eben.

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Ich will nicht behaupten, dass das Monster mein Freund ist. Aber zumindest ist es nun ein bisschen weniger gruselig. PEP ME UP ist der Versuch, meine Motivation aufrecht zu erhalten. Ich schreibe diesen Blog, um von meinen Erfolgen und Misserfolgen zu berichten. Vielleicht hilft es nicht nur mir, vielleicht sogar auch anderen. Ich freue mich auf den Austausch mit den restlichen 300.000 und bin gespannt darauf, wie ihr es schafft, die Motivation zu bewahren und dem Diabetes-Monster jeden Tag die Stirn zu bieten.

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16 Comments

  • Reply
    Da war ja was! | PEP ME UP
    26. April 2015 at 17:29

    […] ABOUT […]

    • Reply
      Jenny Vermeij
      31. Januar 2017 at 17:49

      Haai Steffi, Thank you for your great stickers to pimp my diabetic stuff.

  • Reply
    Manuel
    26. September 2016 at 14:58

    hallo steffi,

    ich habe ebenfalls DM typ 1 und arbeite gerade an meiner Doktorarbeit zum Thema Diabetestechnologie in England. Ich haette mal eine Frage zum Freestlye libre. Wuerde es dir was ausmachen mich mal per mail zu kontaktieren?

    viele gruesse
    manu

  • Reply
    Dani
    14. Dezember 2016 at 10:38

    Hi Steffi,
    ich habe ebenfalls Typ 1 seit Halloween dieses Jahr. Und wollte mich nur für deinen tollen Block bedanken, der mir sehr in dieser Anfangsphase geholfen hat, und mich sehr motiviert hat.
    Die Aufkleber für das Libre und der Screenschutz sind super.
    Vielen vielen Dank!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Viele Liebe Grüße
    Daniela

    • Reply
      Steffi
      31. Dezember 2016 at 14:32

      Liebe Dani,

      vielen lieben Dank für deinen lieben Kommentar! Ich hoffe, du findest dich gut mit deinem neuen Begleiter zurecht und wünsche dir alles Gute für 2017! 🙂

      Liebe Grüße,
      Steffi

  • Reply
    Ines & Wolfgang Diehl
    1. Juli 2017 at 11:28

    Moin Steffi,
    my Weiberl Ines benutzt schon über 2 Jahre dieses bewusste System.
    Es ist schon ein riesiger Fortschritt gegenüber den Messstreifen: aber kein Vorteil ohne Nachteil ( Verzögerung weil kein Kapillarblut).
    Wir haben den Eindruck, dass diese Verzögerung schwankt weil wir manchmal eine wilde „Zucker-Rally“ mit riesigen Schwankungen haben.
    Nun bietet der Scanner ja auch die Möglichkeit „blutige“ Messstreifen einzuführen.
    Hast Du oder Jemand anderer schon so etwas verwendet? Bei Abbott habe ich noch keinen Hinweis darauf entdeckt?
    Gewissermaßen teile ich Euer Schicksal, sozusagen aus der 2. Reihe.
    Herzliche Grüße
    Wolfgang

    • Reply
      Steffi
      1. Juli 2017 at 16:45

      Hallo Wolfgang & Ines! Ja, ich kenne das Problem natürlich. Gerade wenn der BZ schnell steigt oder sinkt, gibt es größere Unterschiede zwischen dem blutigen Wert und dem Libre-Wert. Ich benutze tatsächlich kein anderes Messgerät mehr, sondern teste auch immer mit dem Libre gegen. Die Teststreifen heißen Abbott Freestyle Precision und sind auf Rezept erhältlich. Sie sind einzeln abgepackt, was etwas verschwenderisch ist. Aber dafür muss man kein ganzes Teststreifendöschen mitschleppen, wenn man ohnehin nur noch ab und zu blutig misst. Es gibt übrigens sogar Ketonteststreifen, mit denen das Gerät Ketone messen kann. Auch sehr praktisch! 😉

  • Reply
    Bumbly
    5. September 2017 at 20:50

    Hi Steffi!
    Ich hab das Monster seit Februar diesen Jahres als Untermieter und bis jetzt sind wir…naja sagen wir mal, auskömmliche Zimmergenossen^^
    Hab mich mega gefreut, als ich deine Sticker gesehen hab, endlich eine Möglichkeit das schnöde schwarz/weiß zu überdecken. Freu mich schon auf die Gesichter, wenn ich den „Ausknopf“ Sticker zur Schau trage XD

    • Reply
      Steffi
      6. September 2017 at 8:03

      Vielen lieben Dank für deinen lieben Kommentar! 🙂

  • Reply
    Lutz
    15. Februar 2018 at 9:58

    Hallo Steffi, hallo Leser,
    endlich gibt es auch für iPhones die Möglichkeit, die Werte des Freestyle libre auszulesen. Aber bei Vergleichsmessungen mit dem originalen Lesegerät gibt es doch manchmal große Abweichungen. 20 mg/dL sind zu viel. Meist stimmen sie überein, aber eben nicht immer.
    Hat Jemand Erfahrungen?
    Dank und Grüße

  • Reply
    amr elsa
    8. September 2018 at 15:59

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  • Reply
    amr elsa
    8. September 2018 at 16:05

    Thanks, it is great post , Shocking new scientific research uncovered how to treat the root cause of diabetes. Doctors at the International Council for Truth in Medicine have perfected these diabetes treatment methods: In 16 days, patients insulin dosages were reduced by over 57% -A few weeks later, 96% of patients were able to stop ALL diabetes drugs and injections. For more information click here : https://bit.ly/2N61HwF

  • Reply
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    11. September 2018 at 9:03

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